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Abgeschlossenes Forschungsprojekt

Römerschlachtareal am Harzhorn

Seit August 2011 erarbeitet der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein Entwicklungskonzept für das Römerschlachtareal am Harzhorn (Landkreis Northeim, Südniedersachsen).
In das Forschungsprojekt werden studentische Projekte eingewoben.

Am Harzhorn wurden nach der Jahrtausendwende Reste einer Schlacht zwischen Römern und Germanen gefunden. Die Funde aus dem 3. Jahrhundert nach Christus verblüffen die Fachwelt: Bisher war man davon ausgegangen, dass römische Verbände in dieser Epoche nicht mehr in das „freie Germanien“ vorgedrungen waren – eine Sensation für die mitteleuropäische Geschichtsschreibung.
Der Fundort - eine bewaldete Erhebung in ländlicher Umgebung mit Dörfern und kleineren Städten - liegt in Sichtweite zur stark frequentierten Autobahn A7 und gilt im Vergleich zu anderen antiken Schlachtfeldern als bestens erhalten.
Neben einer weiteren archäologischen Untersuchung der Fundstätten gilt es nun zu klären, wie das Römerschlachtareal aufbereitet werden kann, um vor Ort zu dokumentieren und zu informieren. Ein Ziel des Entwicklungskonzeptes ist es dabei, das touristische Potential des Harzhorns zu erschließen, um wirtschaftliche Impulse für die Region zu generieren.
Das Konzept erarbeitet neben einer Analyse erste Entwurfsbausteine sowie einen Masterplan für das Areal. Letzterer dient als räumliches Leitbild sowie als Gestaltungsrahmen für anhaltende Prozesse – beispielsweise wechselnde Ausstellungen oder anhaltende Ausgrabungen. Im Zuge der Umsetzung des Masterplans erhalten Studierende die Möglichkeit sich über temporäre Bespielungen des Ortes und Entwürfe für ein Erlebniszentrum in das Forschungsprojekt einzubringen.