RAMONA

 

Stadtregionale Ausgleichsstrategien als Motor einer nachhaltigen Landnutzung

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Stadt-Land-Plus: Gemeinsam mehr erreichen für starke Regionen

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Frank Lohrberg

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Motivation

Der Zuzug in Großstädte und wirtschaftsstarke Stadtregionen verläuft ungebremst. Mit dem Ausbau von Wohn- und Arbeitsstätten und urbaner Infrastruktur wächst der Druck auf die natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft. Die Ressource Land wird rarer. Landwirtschaftliche Produktion, Natur- und Erholungsraum sowie Entwicklungsflächen für städtische Nutzungen konkurrieren miteinander. In der stark verdichteten Region Stuttgart erschweren fehlende Ausgleichsflächen die Umsetzung größerer baulicher Maßnahmen. Diese werden dadurch verzögert, in das Umland verdrängt oder ganz verhindert.

Ziele und Vorgehen

RAMONA erfasst kommunale und regionale Ausgleichsprozesse und bewertet sie anhand von Indikatoren. Weiterhin werden Ausgleichsbedarfe aufgenommen, eine Raum- und Akteursanalyse durchgeführt und Szenarien entwickelt. Es sollen innovative Strategien gefunden werden, um die naturschutzfachliche Eignung für unterschiedliche Landnutzungen sicherzustellen und Belange des Boden-, Natur- und Artenschutzes sowie der Erholung zu vereinen. Es werden regionale und multifunktionale Lösungen entstehen.

Erwartete Ergebnisse und Transfer

Das Projekt leistet einen Beitrag, die Eingriffsregelung in landschaftsbezogene Stadt-Umland-Strategien einzubinden und sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen. Die Ergebnisse werden in einem Leitfaden zusammengeführt und anderen Kommunen zur Verfügung gestellt.

 

Infobox RAMONA

  1. Fördermaßnahme: Stadt-Land-Plus
  2. Laufzeit: 2018–2021 (Phase 1) 2021–2023 (Phase 2)
  3. Verbundpartner: Landeshauptstadt Stuttgart; Filderstadt; Verband Region Stuttgart; Universität Hohenheim; Flächenagentur Baden-Württemberg GmbH, NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V.
  4. Fördersumme: 2.591.874 €
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