Waldlabor – die Waldwerkstatt `21

  Blick auf Bäume mit großem Ausschnitt Urheberrecht: © W.-J. Beeren

Das Waldlabor Köln ist ein Experimentierfeld, das neue Erkenntnisse und Informationen darüber bringen soll, wie der Wald der Zukunft aussieht und genutzt werden soll; wie dieser zu bewirtschaften ist und wie die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland reduziert werden können.

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Thema und Aufgabe für die Waldwerkstatt im Waldlabor 21 lautet: Solitude - Multitude

In Kooperation mit der Stadt und dem Forstamt Köln können aus der besonderen Situation vor Ort heraus Gestaltungsideen gefunden, Konzepte entwickelt und im angemessenen Maßstab umgesetzt werden. Damit sind temporäre Interventionen mit künstlerischen, nachhaltigen Mitteln im Waldlabor gemeint. Diese werden aus und mit dem Material (überwiegend Weiden- und Pappelhölzer) vor Ort gedacht. Es können großflächige Landmarken entstehen, die weit über die eigentliche Situation des Waldlabors hinauswirken und dessen Vielfalt darstellen, aber auch Kleinode und Solitudes, die sich vor Ort entdecken lassen und ihre Wirkkraft im Stillen und in ihren sensiblen Nuancen entwickeln. Ebenso sind die Konzeption von lebenden Waldmöbeln und Waldwohnzimmern denkbar sowie die Mitarbeit an der Digitalen Schnittstelle (Modul Cyril). Geplant ist ein Austausch mit Studierenden der Alanus Hochschule, der HfWU Nürtingen, der TU München, der Universitäten von Gent und A°rhus. Die in den Vorjahren durchgeführte Intensivwoche vor Ort wird unter den jetzigen Umständen in Frage gestellt, ist aber für die 35. KW (31.8. - 4.9.2021) geplant. Ein gemeinsamer Workshop mit allen Beteiligten vor Ort kann die Erfahrungen aus den Einzel- und Kleingruppenarbeiten sichtbar machen und das Angebot abrunden.

In diesem Jahr wird das Projekt Waldwerkstatt um eine digitale Komponente erweitert, ein sogenanntes „Waldlabor Journal“:

Ihre Projekte (Skizzen, Sprachmemos, Filmische Sequenzen u.a.) und Beobachtungen zu individuellen, projektspezifischen Vertieferrichtungen pflegen sie in diese vorbereitete digitale Umwelt ein.

Ziel

Nachdem Sie die Situation vor Ort erfahren und auf sich wirken haben lassen, beginnen sie in Einzel- oder Kleingruppenarbeit Gestaltungsideen zu sammeln, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Dabei soll der Wunsch nach Gemeinschaft und vielfältiger Sichtbarkeit (Multitude) oder das „Bei sich sein“ während eines Waldspaziergangs (Solitude) mit künstlerischen Interventionen thematisiert und umgesetzt werden. Sie werden neben der regelmäßigen Betreuung an der RWTH von Fachleuten vor Ort (Forstamt Köln, Toyota, u.a.) und hinzugeschalteten Expert:innen verschiedener Disziplinen unterstützt.

Termine

  • Auftaktveranstaltung: Dienstag, 20.04.2021 um 14:00 Uhr
  • Online Betreuungen: Dienstags 14.00-16:00 Uhr
  • Termine vor Ort werden ggf. unter Berücksichtigung aller Bedingungen zeitnah bekannt gegeben
  • Abgabe: Freitag 10.09.2021

Abgabeleistungen

  • Entwicklung und Darstellung einer individuellen Gestaltungsidee im Rahmen des Themenfeldes
  • das Einpflegen der eigenen Ideenfindung und Konzeptentwicklung in das Waldlaborjournal, persönliche Dokumentation der Aufgabenschritte
  • wenn möglich, Umsetzung vor Ort, ansonsten als Modell im geeigneten Maßstab mit den Materialien aus dem Waldlabor
  • es kann alleine oder in Kleingruppen gearbeitet werden
 

Impressionen aus dem Waldlabor 2018