Zu Fuß in der Stadt

  Fußgänger Urheberrecht: Brian Merrill

In diesem Stegreif geht es um das Thema Fußgängermobilität in der Stadt. Zu Fuß gehen ist die natürlichste Fortbewegungsart und nimmt im Gesamtaufkommen des urbanen Verkehrs den zweiten Platz ein. Trotzdem haben Fußgänger in der Stadt den geringsten Anteil am Verkehrsraum, sind Gefahrensituationen ausgesetzt und werden durch Luftschadstoffe gesundheitlich belastet.

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Diese Situationen soll verändert, Straßenräume belebt und das soziale Miteinander gefördert werden. Eine optimierte Fußgängerplanung ist ein wichtiger Beitrag, um unsere Städte für die Zukunft nachhaltiger und klimafreundlicher zu entwickeln, sowie mehr Raum für eine gesündere Mobilität und neue Qualitäten im Straßenraum anzubieten.
Es bedarf guter Nutzungs- und Gestaltungsideen, um die frei werdenden öffentlichen Räume mit neuen Qualitäten nutzbar zu machen. Schließlich kann mehr Raum für BewohnerInnen, für Grün und einen nachhaltigen Verkehr einen enormen Zugewinn an Aufenthalts- und Lebensqualitäten bedeuten: mehr lokale Versorgungsmöglichkeiten, mehr Nachbarschaft, Kommunikation und Interaktion auf der einen sowie weniger Lärm, Abgase und Gefahren auf der anderen Seite.
In diesem Stegreif haben Sie die Aufgabe zu zeigen, welche neuen Qualitäten in einem urbanen Quartier entstehen können, wenn der Autoverkehr reduziert würde und die Fußgänger mehr Platz und Raumqualität bekommen würden.

Finden Sie eine kleine innerstädtische Straße, die viel von FußgängerInnen / RadfahrerInnen genutzt wird und in der doch der meiste Platz von Autos dominiert wird.

Erstellen Sie zu Ihrer Straße drei DiN A1 Poster in 2er Gruppen

• Bestandsaufnahme:
- Aufsicht 1:1000 Lage im Raum
- 1 typischer Querschnitt: 1:100
- Illustration von Nutzungen und Qualitäten sowie von Stärken
und Schwächen in Text und mit Fotos

• Beobachtungen des Raumes: Frequentierung und Tätigkeiten
- aller Verkehrsteilnehmer
- Stimmungen und Atmosphären
- den Bezügen zw. Frequenzen, Nutzungen und
Raumangeboten

• Neuer Aufteilung des Straßenraumes
- entsprechend den Nutzungen mit Querschnitt,
- Skizzen und Illustrationen
- Fazit zur veränderten Raumeinteilung.

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Einführungsveranstaltung: Mo., 11.11.2019, 9.30 – 11.00 Uhr Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, Seminarraum
Beratungsangebot zu ersten Ergebnissen: Mo., 09.12.2019, 9:30-11:00 Uhr

Kooperation mit dem Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung.