Rheinisch Habitat 2.0

 

Wohnraum und Landwirtschaft wachsen zusammen

Titelbild Rheinisch Habitat Urheberrecht: N. Pszola

Wie können Landwirtschaft und Wohnraum miteinander verwoben werden? Wie sehen flächensparende Alternativen zur Einfamilienhaussiedlung aus und welche neuen Typologien und Räume werden in der Erdgeschossebene eines agri-urbanen Quartiers relevant?
Die Stadt Köln und ihre umliegenden Gemeinden wachsen kontinuierlich. Ein steigender Wohnraumbedarf und wertvolle fruchtbare Böden verlangen neue Visionen für die Siedlungsentwicklung im Kölner Umland. In dem Projekt "Rheinisch Habitat" entwerfen Studierende produktive Quartiere im Kölner Umland und denken das Verhältnis von Wohnraum und Landwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung neu.

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Im Anschluss an das Projekt können die Ergebnisse in einen Studentenwettbewerb eingereicht werden. Ausgelobt wird der Wettbewerb durch das Forschungsprojekt „NACHWUCHS – Nachhaltiges Agri-Urbanes ZusammenWACHSEN“. Mit den studentischen Entwürfen sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt um visionäre Ideen für das Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu landwirtschaftlicher Produktion ergänzt werden. Auf ausgewählten Flächen werden Städtebau, Gebäudeentwurf und Landschaft gemeinsam entwickelt und gestaltet. Nachhaltigkeit, Flächenersparnis und nachbarschaftliche Begegnungsräume werden dabei zu zentralen Entwurfsparametern.

Das erste Semester des Projektes (M2.1) beginnt mit einer zeichnerischen und faktenbasierten Analyse des Stadt-, und Landschaftsraumes der jeweiligen Kommunen. Dichte, Regionale Raummuster, Siedlungsränder, Strukturen und Typologien der Landschaft, Landwirtschaft und der Siedlung sollen identifiziert und in Plänen und Zeichnungen aufbereitet werden. Im Anschluss erarbeitet jede Zweiergruppe einen städtebaulichen Entwurf für das produktive Quartier. Vertiefend dazu erfolgt im zweiten Semester (M2.2) die architektonische Ausarbeitung ausgewählter Gebäude und ihrer landschaftlichen Umgebung.

Die Bearbeitung des Projektes erfolgt in Zweiergruppen. Studierende im Master Architektur belegen begleitend das ergänzende Modul, in dem Fallbeispiele hybrider Stadt-Land-Strukturen untersucht werden. Für Studierende im Master Stadtplanung ist die Belegung des ergänzenden Moduls nicht verpflichtend, wird jedoch nahegelegt (ggf. als Wahlfach).

  • Einführungsveranstaltung und Themenvergabe: Dienstag, 07.04.2020, 14.00 Uhr, Zoom
  • Treffen: Treffen immer dienstags ab 14:00 Uhr

Das Projekt wird durch den Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur (Prof. Dr. Frank Lohrberg, Betreuerinnen: Nathalie Pszola, M.Sc., Katharina Christenn, M.A.) und den Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens (Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Betreuer: Dipl.-Ing. Thomas Müller-Simon) betreut.