Place Making: Raum durch Aktion

  Blick auf ein Schild mit der Aufschrift „You are standing on common ground“. Urheberrecht: © D. Münderlein

Das Forschungsmodul verfolgt das Ziel, sich dem schillernden Begriff Place Making anzunähern und dessen Entwicklung und Bedeutungsvielfalt kennenzulernen. Im englischsprachigen Raum wird dieser seit den 1970er Jahren intensiv in Debatten der Stadtentwicklung verwendet. Es existiert jedoch keine einheitliche Auffassung zu dessen Auslegung und im Deutschen wird er oft missverständlich als Ortsgestaltung übersetzt.

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Place Making zielt stark auf den Aspekt des Community Buildings und der Entwicklung der sozialräumlichen Qualität von Orten statt. Damit einher geht die Idee, aus abstrakten Räumen konkrete und lebendige Orte zu schaffen. Vor diesem Hintergrund nähern wir uns im Forschungsfeld dem öffentlichen Raum nicht nur über dessen physische Dimension an, sondern versuchen Wertzuschreibungen, emotionale Mensch-Ort Beziehungen, Charakter und soziale Interaktion freizulegen. Dazu lernen wir verschiedene ethnographische und phänomenologische Methoden kennen, wie Go-Along Interviews, Raumbeobachtungen oder auch fotobasierte Untersuchungen.
Daraus werden wir detaillierte Ortsportraits entwickeln und im nächsten Schritt, über die Erstellung von Collagen für Zukunftsvisionen prüfen, inwiefern wir dem öffentlichen Raum durch urbane Interventionen neues Leben einhauchen können.

Einführungsveranstaltung: 15.04.2021
Wöchentliche Treffen: Donnerstags (Zeiten und Termine werden noch festgelegt)