Food Mapping und Dialogues

 

Die Produktion und Versorgung urbaner Räume mit regionaler Nahrung ist ein komplexes System, das viele Akteure und Infrastrukturen braucht, um eine nachhaltige Nahrungssicherheit für alle Bewohner zu garantieren. Bisher gibt es jedoch keine einheitlichen Standards um die räumlichen Bezüge zu visualisieren. Für den Umgang mit dem Thema Ernährung in der räumlichen Planung ist jedoch eine umfassende Datenlage und eine konsistente Plansprache erforderlich, die Auskunft zu den vielschichtigen Raumbezügen und Inhalten geben kann.

 

Am Beispiel des Aachener Raumes wollen wir den Aspekt der regionalen Nahrung rund um die Themen Stakeholder, Produktion, Verarbeitung und Vermarktung, Wertschöpfung und sowie die Bedeutung der regionalen und überregionalen Bezüge untersuchen, aufschlüsseln und für das Food Mapping aufbereiten. Neben dem systemischen Blick auf die Nahrungsflüsse in Aachen, werden Vorschläge erarbeitet, um die räumlichen Bezüge auf einer Food-Map für Aachen darzustellen. Dazu werden im Vorfeld die bestehenden Visualisierungsmethoden auf ihre Anwendbarkeit, Informationsgehalt und ihr Potential zur planerischen Verwertung untersucht.

Auf Grundlage der Aachener Food Map soll anschließend ein Format für die „Aachener Food Dialogues“ entwickelt, die dazu beitragen sollen, zuvor recherchierte Akteure zu bestimmten Themenfeldern besser zu vernetzen.

Das Vorbild für die „Food Dialogues“ kommt aus der Aachener Partnerstadt Kapstadt und wird dort seit einigen Jahren regelmäßig durchgeführt. Ziel ist dabei ist es, das Thema der regionalen und gesunden Nahrung auf Ebene der Akteure besser zu vernetzen und auf die Agenda von Politik und Kommune zu bringen.

Erstveranstaltung   Do 27.10.22, 10:00 Uhr