lala.ruhr: green-blue streets

  Versickerungspflaster und Logo lala.ruhr Urheberrecht: © lala.ruhr

Unsere Städte müssen wassersensibler werden. Unter den Bedingungen des Klimawandels spielen Grüne und Blaue Infrastruktur eine zunehmend wichtigere Rolle für die Bewältigung von klimatischen Extremereignissen. Im Bereich Wasser bedeutet dies, dass die öffentlichen und privaten Freiräume sowohl Starkregenereignisse abpuffern, als auch in längeren Trockenperioden attraktiv bleiben müssen. Auch in der Bestandsstadt ist hierfür ein schrittweiser Umbau notwendig.

Ansprechpartner

Name

Axel Timpe

Telefon

work
+49 241 80 95061

E-Mail

E-Mail
 

Dabei müssen auch Straßenräume mitgedacht werden. Lebenswerte Straßen in einer zukunftsfähigen Stadt müssen viele Ansprüche miteinander verbinden: Verkehr und Erschließung gewährleisten, Niederschlagswasser aufnehmen, speichern und abführen aber auch Lebensraum für die Anwohner und eine städtische Tier- und Pflanzenwelt als Grüne Infrastruktur sein. In diesem Projekt widmen wir uns der Erarbeitung eines Quartiersleitbildes für lebenswerte, grün-blaue Straßen und dessen Durcharbeitung für einen Straßen- und Platzraum.

Als Beispielquartier bearbeiten wir Essen-Altendorf am Niederfeldsee. Mit dem See und den umgebenden Flächen wurde hier bereits eine grün-blaue Infrastruktur geschaffen, deren Verzahnung mit der Bestandsstadt jedoch noch nicht ausreichend ist. Um den See auch in Trockenphasen erhalten zu können, muss in Zukunft auch aus den angrenzenden Quartieren Niederschlagswasser gewonnen werden. Wie diese zu einem blau-grünen System werden können, welches Gebäude, grüne Freiräume und Straßen einbezieht entwickeln wir im Projekt und arbeiten es am Beispiel der Weuenstraße bis ins Detail aus.

Die Aufgabe wird durch den Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur gemeinsam mit der Initiative lala.ruhr gestellt, welche sich für die Förderung der grünen und blauen Infrastruktur im Ruhrgebiet einsetzt. Es besteht großes Interesse an Gestaltungsvorschlägen für eine wassersensible Stadt, welche durch die Initiative in die Stadtverwaltungen des Ruhrgebiets und die Emschergenossenschaft getragen werden.

  • Erstveranstaltung: 12.04.2021, 9:30, Zoom-Meeting
  • Wöchentliche Termine: montags ab 9:30
  • Einsemestriges Masterprojekt