Gartenstadt der Zukunft

Kooperative, energetische Quartiersentwicklung am Beispiel zweier Bergarbeitersiedlungen in Hassel/Westerholt/Bertlich zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets.

Key Info

Basic Information

Time Period:
2014 to 2016

Involved Teaching Units

Der Wohngebäudebestand ist für einen großen Teil des städtischen Energieverbrauchs verantwortlich .Nicht umsonst hat das Energiekonzept der Bundesregierung von 2010 unter anderem das Ziel, die energetische Sanierungsrate des Gebäudebestandes zu verdoppeln. Städte und Kommunen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur, Eigentümer von Stadtwerken und städtischen Wohnungsbaugesellschaften, sondern auch verantwortlich für Bauleitplanung die Planung der Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur. Die Städte Gelsenkirchen und Herten bekennen sich seit vielen Jahren zu dieser Verantwortung und betreiben aktiv Klimaschutz. Sie haben Klimaschutzkonzepte entwickelt und treiben den energetischen Stadt- und Quartiersumbau voran. Das Forschungsprojekt hat einen interkommunalen Fokus. Im Mittelpunkt liegen die Quartiere Hassel (Gelsenkirchen) sowie Westerholt und Bertlich (Herten). Die dortigen Zechensiedlungen sind nach dem Prinzip der Gartenstadt gebaut worden und zeichnen sich durch entsprechende typische Landschafts-, Freiraum- und Gebäudestrukturen aus, die häufig im Ruhrgebiet vorzufinden sind. Der Untersuchungsraum selbst und die bereits existierenden vielfältigen Initiativen scheinen daher als Vorlage für übertragbare Entwicklungskonzepte für vergleichbare Stadtteile im Ruhrgebiet geeignet zu sein.